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Vollmasken umschließen das ganze Gesicht und schützen damit gleichzeitig die Augen. Die Dichtlinie verläuft über Stirn, Wangen und unterhalb des Kinns. Vollmasken sind mit Innenmasken ausgestattet, die einerseits den Masken-Totraum (Verringerung der Ansammlung verbrauchter Atemluft) gering halten, andererseits durch die Luftführung das Beschlagen der Sichtscheiben verhindern. Vollmasken werden nach DIN EN 136 in 3 Klassen eingeteilt, die die gleiche Atemschutzfunktion (z.B. zulässige Gesamtleckage) erfüllen, jedoch hinsichtlich mechanischer Festigkeit, Beständigkeit gegen Einwirkung von Flammen und Wärmestrahlung deutliche Unterschiede aufweisen. Klasseneinteilung:
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Halbmasken |
Halb- und Viertelmasken
Halbmasken umschließen Mund, Nase und Kinn, Viertelmasken nur Mund und Nase.
Die Dichtlinie verläuft über den knöchernen Nasenrücken, die Wangen und bei
Halbmasken unterhalb bzw. bei Viertelmasken oberhalb des Kinns. |
Atemfilter |
Das Schutzziel, den Träger des Atemschutzgerätes mit Atemluft zu versorgen, wird bei Filtergeräten durch Entfernen der Schadstoffe mittels Gas-, Partikel- oder Kombinationsfilter erreicht. Filtergeräte können je nach Filterart bestimmte Schadstoffe in den Grenzen ihres Abscheide- bzw. Aufnahmevermögens aus der Umgebungsatmosphäre entfernen. Filtergeräte schützen nicht bei Sauerstoffmangel. Voraussetzung für ihre Verwendung sind mindestens 17 Vol.-% Sauerstoff in der Umgebungsatmosphäre. Partikelfilter werden entsprechend ihrem Abscheidevermögen für Partikeln in die folgenden Partikelfilterklassen eingeteilt:
Gasfilter werden unterteilt in
Gasfiltertypen nach ihrem Hauptanwendungsbereich und in Gasfilterklassen
nach ihrer Leistung. |
Pressluftatmer |
Pressluftatmer wirken unabhängig von der Umgebungsatmosphäre und bieten Schutz gegen Sauerstoffmangel und schadstoffhaltige Atmosphäre. Der Atemluftvorrat wird in ein oder zwei Druckluftflaschen mitgeführt. Der Fülldruck der Flaschen beträgt 200 oder 300 bar. Die Atemluft strömt vom Druckminderer
durch eine Mitteldruckleitung zum Lungenautomaten. Vom Lungenautomaten wird
die Atemluft nach Bedarf des Gerätträgers dosiert. Als Atemanschlüsse müssen
Vollmasken verwendet werden. |
Schlauchgeräte |
Druckluft-Schlauchgeräte wirken ebenfalls unabhängig von der Umgebungsatmosphäre und bieten Schutz gegen Sauerstoffmangel und schadstoffhaltige Atmosphäre. Die benötigte Atemluft gelangt über Zuführungsschläuche zum Atemanschluss und wird aus Druckluftflaschen, -netzen oder Luftverdichtern geliefert. Mit Ausnahme derjenigen Geräte, die zur Atemluftversorgung Druckluftflaschen haben, sind Schlauchgeräte zeitunabhängig, da ihr Atemluftvorrat praktisch unbegrenzt ist. Die Versorgung des Trägers mit Atemluft erfolgt je nach Geräteart durch folgende Dosiereinrichtungen:
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Flaschenwagen |
Flaschenwagen stellen mobile Atemluftversorgungen dar, die zusammen mit Druckluft-Schlauchgeräten eingesetzt werden. Eine oder mehrere Druckluftflaschen garantieren den der Arbeitsaufgabe/-zeit angepassten Luftvorrat. Druckminderer, Restluftwarneinrichtungen
und Schlauchtrommeln sind fester Bestandteil dieser Wagen und ermöglichen
sicheres Arbeiten. |
Strahlerschutz |
Strahlerschutzgeräte sind eine Sonderausführung von Druckluft-Schlauchgeräten, die speziell für den rauen Betrieb bei Strahlarbeiten (Sanierung, Korrosionsschutz) hergestellt werden.
Zusätzlich zu ihrer Atemschutzfunktion schützen sie mindestens den Kopf,
Hals und die Schultern des Gerätträgers vor den Auswirkungen des
zurückprallenden Strahlmittels. |
Farbspritzen |
Bei Farbspritzarbeiten werden leichte Druckluft-Schlauchgeräte mit Atemschutzhaube oder Atemschutzhelm eingesetzt. Als
Druckluft-Zuführungsschläuche werden leichte, flexible Schläuche, z.B.
Spiralschläuche eingesetzt. Die Atemluftzufuhr kann über ein Regelventil
dosiert werden. |
Augenspülflaschen |
Augenspülflaschen sind bestimmt zum Spülen der Augen mit Wasser zur Entfernung eingedrungener Fremdstoffe. Beim Lackieren, bei Schmutz- und
Staubarbeiten und allen Über-Kopfarbeiten empfiehlt es sich immer, eine
Augenspülflasche griffbereit zu haben. |
Gaswarngeräte |
Den gestiegenen Anforderungen an Sicherheit und Schutz von Personal in Gefahrenzonen mit toxischen oder explosiven Gasen gerecht werdend, leisten tragbare Gaswarngeräte als Personenschutz einen wichtigen Beitrag. Gaswarngeräte schützen Leben und
Gesundheit, indem sie die Atemluft eines Raumes überwachen und optischen und
akustischen Alarm auslösen, sobald die Gaskonzentration einen der
überwachten Gasart zugeordneten Schwellenwert überschreitet. |
Sonderlösungen |
BartelsRieger liefert nicht nur Atemschutz "von der Stange" sondern kümmert sich auch flexibel um Ihre individuellen Arbeitsplatzbedürfnisse im Zusammenhang mit Druckluft-Schlauchgeräten. Auf dieser Seite finden Sie einige Beispiele, die zeigen sollen, was machbar ist – eigentlich alles! |