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DEKON 12683 C

DEKON 12683 C

Eine typische Anwendung stellt die erforderliche Dekontamination von Rettungspersonal mit Chemikalienschutzanzügen nach einem Chemieunfall dar.

Während der eigentlichen, begrenzten Einsatzzeit (max. 30 Minuten) wird die Atemluftversorgung von einem im Anzug getragenen Pressluftatmer sichergestellt. Bei der anschließenden Dekontamination vor dem Ablegen der Anzüge kann nun der Flaschenwagen als externe Versorgung an den Anzügen angeschlossen werden, um die Geräteträger weiter über längere Zeit uneingeschränkt mit Atemluft zu versorgen.
Voraussetzung ist, dass die Chemikalienanzüge mit geeigneten Anschluss-elementen ausgestattet sind, die ein Ankuppeln des Dekon 12683 C ermöglichen.

Der Atemluftvorrat beträgt bei Verwendung von 6 l/ 300 bar-Stahlflaschen ca. 19.900 l; bei möglichem Einbau von 6,8 l/ 300 bar-Compositeflaschen ca. 22.500 l. Es können bis zu 8 Personen zur Dekontamination gleichzeitig versorgt werden.

Der Dekon 12683 C besteht aus einer stabilen Edelstahlrohr-Konstruktion mit Zwischenböden. Er verfügt über zwei frei drehbare Lenkrollen sowie über zwei arretierte Lenkrollen, die dann wie Bockrollen arbeiten. Nach einer fußbetätigten Entriegelung lässt sich das Fahrgestell über 4 Lenkrollen bewegen. Zusätzlich ist eine Totmannbremse installiert.

Eine transportsicher integrierte Batterie von 12 einzeln absperrbaren Atemluftflaschen ist auf zwei unabhängig nutzbare Pakete à 6 Flaschen aufgeteilt. Hochdruckschläuche verbinden die Flaschen mit der fest eingebauten Pneumatik, die sich hinter dem übersichtlichen Bedientableau befindet.

Durch die automatische Umschaltung beider Flaschenpakete und deren entlüftbaren Hochdruckzuleitungen, besteht die Möglichkeit, nur ein Paket in Betrieb zu nehmen. Die Atemluftversorgung kann also theoretisch bei entsprechender Füllmöglichkeit auf unbegrenzte Zeit sichergestellt werden. Auch ist während der Nutzung eines Paketes ein Auswechseln der Flaschen des anderen Paketes möglich. Eine externe Versorgung ist über den Füll-/Einspeiseanschluss möglich.

Es sind vier Schlauchtrommeln am Fahrgestell montiert. Jede Trommel kann maximal 10 Meter Druckluft-Zuführungsschlauch DZS 9 aufnehmen. Eine speziell gedichtete Drehdurchführung ermöglicht das Ab- und Aufrollen des Schlauches auch unter Druck, also während des Einsatzes. Zusätzlich befinden sich vier weitere Entnahmekupplungen am Fahrgestell.


 


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