
Schlauchgeräte wirken unabhängig von der Umgebungsatmosphäre und bieten den umfassensten Schutz vor schädigender Umgebungsatmosphäre. Die benötigte Atemluft gelangt über Zuführungsschläuche zum Atemanschluss, d.h. die Geräteträger bewegen sich bei ihren Arbeiten in einem definierten Arbeitsbereich, der durch die Schlauchlängen vorgegeben wird.
Bei Druckluft-Schlauchgeräten wird die Atemluft aus Druckluftflaschen, Druckluftnetzen oder Kompressoren bereit gestellt. Es lassen sich also lange Einsatzzeiten realisieren, ohne dass die Atemluftzufuhr unterbrochen wird.
Man unterscheidet zwischen Geräten mit Regelventil (konstante Luftzufuhr) und lungenautomatisch betriebenen Geräten. Hierbei wird die Atemluftzufuhr automatisch dem Bedarf angepasst, d.h., die Atemluft strömt nur während der Dauer der Einatmung in den Atemanschluss.
Frischluft-Saugschlauchgeräte gelten als einfache, aber unverwüstliche und absolut sichere Atemschutzgeräte. Die benötigte Atemluft wird über den Zuführungsschlauch von einem Bereich außerhalb der schadstoffhaltigen Atmosphäre mittels Lungenkraft angesaugt. Wichtig ist die Fixierung des Schlauches an der Ansaugstelle.